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Lob der Disziplin

Lob der Disziplin
Eine Streitschrift

176 Seiten, € 18,00 [D]
Erschienen: September 2006


Wir brauchen wieder Mut zur Erziehung
Dreißig Jahre lang hat Bernhard Bueb die Eliteschule Schloß Salem geleitet. Der renommierte Pädagoge gilt als einer der bekanntesten Kritiker des deutschen Erziehungswesens. Erstmals hat er seine provokanten Thesen jetzt in einem Buch zusammengestellt. Ein richtungsweisendes und engagiertes Plädoyer für eine Erziehung zu mehr Selbstdisziplin und Verantwortung.


Es gibt keinen Konsens mehr darüber, wie man Kinder und Jugendliche erzieht, mit der fatalen Folge, daß viele Eltern verunsichert sind. Sie haben Skrupel, klare Regeln vorzugeben und Grenzen zu ziehen, und leiden gleichzeitig darunter, daß ihnen die Kinder auf der Nase herumtanzen. Bernhard Bueb, langjähriger Schulleiter der Internatsschule Salem und Vater von zwei Töchtern, schreibt der Disziplin eine zentrale Rolle bei der Kindererziehung zu: Sie ist in seinen Augen die Voraussetzung für Glück und Freiheit. Nur wer früh gelernt hat, Verzicht zu üben, Autoritäten anzuerkennen und Verantwortung zu übernehmen, kann später sein Leben selbstbestimmend in die Hand nehmen. Lob der Disziplin ist ein provokanter Beitrag zum Thema »richtige Erziehung« und ein engagiertes und überzeugendes Buch für Eltern und Pädagogen.

Lernen Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel kennen!
Pressestimmen:

»Antiautoritäre Erziehung, sagt der Pädagoge und Hartmut-von-Hentig-Schüler Bernhard Bueb, gebe es nicht, könne es nicht geben, denn Erziehung ohne Autorität sei eben keine Erziehung ... Seinen nachdenklichen Ausführungen zu Eltern und Lehrern wünscht man die barmherzige Aufmerksamkeit, die jahrzehntelang mehr den Kindern zuteil wurde.«
DIE WELT, AS, 15.09.06



»Der rastlose Ruheständler hat zum rechten Zeitpunkt gesagt, was bislang verpönt war: Erziehung ist vor Jahrzehnten das Fundament weggebrochen; die vorbehaltlose Anerkennung von Autorität und Disziplin ... Und dennoch, die Zeit scheint reif zu sein für eine Debatte über die neuen, alten Werte: Einen Satz Buebs dürfte jeder unterschreiben. Der zentrale Anfang aller Erziehung heißt: den Glauben junger Menschen an sich selbst zu stärken.«
SÜDKURIER


»Bueb will mehr Mut zur Erziehung machen. Damit meint er, die Erwachsenen sollten sich nicht verstecken. Sie schulden den Kindern Lebensformen und Herausforderungen. Sie mögen doch bitte für das, was sie für richtig halten, einstehen. Bueb will die Würde der Erwachsenen wieder herstellen.«
DIE ZEIT, Reinhard Kahl, 28.09.06

»Ich stimme Herrn Bueb voll zu. Man fährt in einer Dreißiger-Zone nicht aus Höflicheit 30, sondern weil man Angst vor dem Strafzettel hat. Angst muss sein, auch als Schüler muss man Angst vor Strafen haben. Jugendliche sind provokant und testen Grenzen aus. Da muss die Schule gegensteuern.«
Eugen Lamotte, 21 Student Bachelor

»Bernhard Bueb hat mit seiner Streitschrift Lob der Disziplin wahrlich einen Aufreger verfasst. Und er ist einer, der es wissen muss: 30 Jahre lang leitete er die Eliteschule Schloss Salem am Bodensee ... Sein Buch sorgt in Deutschland für Furore - nun auch in Österreich.«
NEWS, Österreich, 21.09.06

»Mit seiner Streitschrift für radikale Umkehr in der Erziehung hat der frühere Lehrer Bernhard Bueb einen Nerv getroffen. Überforderte Eltern, verzweifelte Lehrer, Jugendliche, die sich nach der Schule als kaum ausbildungsfähig erweisen - das Scheitern von Erziehung, früher mal ein Randphänomen, ist zu einem Top-Thema in der Politik und Gesellschaft geworden. Da verwundert es nicht, dass der pensionierte Lehrer Bernhard Bueb mit seiner schmissigen Streitschrift Lob der Disziplin den Nerv traf und auf Anhieb einen Bestseller landete.«
NEUE RUHR ZEITUNG, Frank Steglein, 22.09.06

»Was mussten wir nicht alles erleiden! Unser langjähriger Schulleiter bei Johannes B. Kerner, bei Sabine Christiansen, gekürt zum strengesten Lehrer der Nation auf der Titelseite der „Bild“ Zeitung. Aber Bernhard Bueb ist kein Lackaffe. Buebs christlich-humanistisches Menschenbild ist heutzutage kaum noch jemandem geläufig, am allerwenigsten den Erziehenden. Genau darin steckt die stärkste Wahrheit seines Buchs. […] Das Buch hat sein Ziel schon längst erreicht: Die Debatte um Erziehung in Deutschland ist angestoßen.«
18.01.07 Frankfurter Allgemeine, Dustin Klinger
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