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Der kontroverse Beitrag zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs

Bevor das Deutsche Reich in den Ersten Weltkrieg eintrat, hatte es den Neid der Völker auf sich gezogen – als wirtschaftlich boomende, kulturell und wissenschaftlich strahlende, sozial fortschrittliche, militärisch brillante Nation. Nach vier Jahren Krieg galt es als aggressiv, reaktionär, rechtsverachtend, schuldbeladen. Wie wurde es vom Musterschüler zum Paria Europas? Jörg Friedrich, bekannt für unorthodoxe Fragen an die Geschichte, wirft einen neuen, unverstellten Blick auf die Weltkriegsjahre 1914 bis 1918.
Was unterschied Deutschlands Verhalten im Krieg von dem der Versailler Siegermächte – von den kolonialistischen Briten, den revanchistischen Franzosen oder den rassistischen Amerikanern? Führten sie Krieg, um die Menschheit mit Völkerrecht und Demokratie zu beglücken? Achteten sie die Neutralität ihrer Nachbarn? Prüften sie ernsthaft Deutschlands Kompromissangebote oder setzten sie von Anfang an auf einen Unterwerfungsfrieden? Mit der ihm eigenen erzählerischen Kraft schildert Friedrich einen Zivilisationsbruch, der Europa über Nacht in ein Schlachtfeld verwandelte, auf dem Recht, Humanität, christliche Werte, politisches Augenmaß und wirtschaftliche Vernunft auf allen Seiten mit Füßen getreten wurden.

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14/18 - Jörg Friedrich
14/18 - Jörg Friedrich
  • Geschichte/Zeitgeschichte
  • Hardcover
  • gebunden mit Schutzumschlag
  • 1072 Seiten
  • ISBN-13 9783549073179
  • Erschienen: 09.05.2014
  • Leseprobe
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  • 300 DPI
  • U4

Pressestimmen

"Friedrich hat die Gabe leiblicher Vergegenwärtigung, er kann Situationen mit Mitteln, die er klassischer Thriller-Literatur abgeschaut hat, fühlbar machen."

Süddeutsche Zeitung, Gustav Seibt, 08.09.2014

" Romanhaft spannend erzählt."

Dresdner Morgenpost am Sonntag, 01.06.2014

"das provokanteste Buch zum Thema"

Focus, Michael Klonovsky, 12.05.2014

"Mit großer erzählerischer Kraft schildert Friedrich nicht nur die Ursachen des Ersten Weltkriegs, sondern auch dessen Verlauf als Zivilisationsbruch."

Südwest Presse, Peter Schuster, 24.07.2014

"Friedrich bietet eine große [...] Gesamtdarstellung des Krieges, die gerade in der multiperspektivischen Sicht ihre Stärke entwickelt."

Die Welt, Wolfgang Schneider, 10.05.2014

"wichtiger Beitrag zum ersten Weltkrieg"

Die Welt online, Sven-Felix Kellerhoff, 06.05.2014