Alle Nähe fern

Drei Generationen, zwei Weltkriege, zwei Diktaturen: Die bewegende Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie

André Herzberg erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie, drei Generationen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Der Großvater Heinrich Zimmermann hatte es vom einfachen Lederhändler zum mittelständischen Unternehmer gebracht, pflegte ein deutschnationales Weltbild. In buchstäblich letzter Sekunde gehen er und seine Frau ins Exil. Den Sohn Paul haben sie schon vorher nach England in Sicherheit gebracht. Nach dem Krieg geht Paul als überzeugter Kommunist in die DDR, verdrängt dort seine Herkunft, lebt „bescheiden“ als ranghoher Funktionär. Sein Sohn Jakob, der Erzähler des Romans, wird nach einer schwierigen Kindheit Sänger, durchlebt nach dem Mauerfall eine existentielle Krise und findet nach langem Suchen zum Judentum und zu sich selbst. Lakonisch und bildgewaltig erzählt André Herzberg von der generationsübergreifenden lebenslangen Sehnsucht nach Bindung und Zugehörigkeit: zu einem Land, zu einer Partei, zu einer Familie. Und von Fremdheit zwischen Vätern und Söhnen. Ein starker literarischer Text, eine außergewöhnliche Familiengeschichte.

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Alle Nähe fern - André Herzberg
Alle Nähe fern - André Herzberg
  • Deutschsprachige Literatur
  • Hardcover
  • gebunden mit Schutzumschlag
  • 272 Seiten
  • ISBN-13 9783550080562
  • Erschienen: 06.03.2015
  • Leseprobe
  • 300 DPI
  • U4

Pressestimmen

"Ein starker literarischer Text, eine außergewöhnliche Familiengeschichte."

Nitro, 08.09.2015

"Herzberg hat einen schönen, klaren direkten Ton gefunden."

Westdeutsche Zeitung, Thomas Borchert, 01.04.2015

"Ein großartiger Roman. Empfehlenswert."

Ruhr Nachrichten, 23.03.2015

"Ein traurig-schönes, zwischendurch auch mal rotzig-freches und am Ende vorsichtig versöhnliches Buch."

Eßlinger Zeitung, Thomas Borchert, 21.03.2015

"Keine sanfte Rockballade, sondern raue Wirklichkeit mit all ihren Dissonanzen."

Lausitzer Rundschau, Ida Kretzschmar, 21.03.2015

"Äußerst lesenswert."

Märkische Allgemeine, Karim Saab, 18.03.2015

"Nüchtern-lakonisch, doch voller Poesie."

Neues Deutschland, Erik Baron, 11.03.2015

"Ein bemerkenswerter Roman, der das Zeug zur Schullektüre hat."

Märkische Oderzeitung, Uwe Stiehler, 07.03.2015

"Ein starker literarischer Text."

Buch aktuell, 01.03.2015