Der Mond flieht

„Auf diesen Seiten herrscht ein Licht, eine Tiefe, eine Poesie...“ Le Figaro

Ein sinnlicher, poetischer Text über einen Sommer im hohen Norden Finnlands, als Lauri, der dreizehnjährige Erzähler, erwachsen wird. Ausgezeichnet mit dem Finnischen Staatspreis, ins Deutsche übertragen von Stefan Moster, dem besten Kenner finnischer Gegenwartsliteratur.
Wie jedes Jahr verbringt Lauri den Sommer in Latvala, einem Dorf hoch oben im Norden Finnlands, auf dem Bauernhof seines Onkels Eino. Er hilft bei der Heuernte und auf der Weide und träumt sich zusammen mit seiner Cousine Sonja und Cousin Leo in eine geheimnisvoll-sinnliche Parallelwelt. Hier haben die Steine Seelen, der Fluss wird zum Refugium, eine riesige alte Fichte hat mystische Kräfte. Die Anführerin und Meisterin der drei ist die schöne, ungestüme Sonja. Sie stachelt Lauri und Leo zu immer neuen beglückenden, bedrohlichen Dingen an. Sie verleiht ihnen das Gefühl, zu fliegen. Aber dann geschieht die Katastrophe, und plötzlich bestimmen Lähmung, Entsetzen, unendliche Trauer die langen Sonnentage mit ihren harzigen Düften, den Mückenschwärmen, den frenetischen Vogelstimmen... Ein kleines Meisterwerk, das mit kristallklarer Sprache und seltener Präzision eine verstörende Gefühlswelt einfängt.

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Der Mond flieht - Rax Rinnekangas
Der Mond flieht - Rax Rinnekangas
  • Internationale Literatur
  • Hardcover
  • gebunden mit Schutzumschlag
  • 160 Seiten
  • Kuu Karkaa
  • Aus dem Aus dem Finnischen übersetzt von Stefan Moster.
  • ISBN-13 9783862200344
  • Erschienen: 16.06.2014
  • Leseprobe
  • 300 DPI

Pressestimmen

"Es ist eines dieser seltenen Bücher, das Sie nie mehr loslassen wird.“

ZDF "Das blaue Sofa", Wolfgang Herles, 19.09.2014

"Eine ideale Lektüre für den Sommer."

HR2 Kultur, Ruthard Stäblein, 15.07.2014

"Die Erzählung fasziniert dank der leuchtenden, bildmächtigen Sprache... von Stefan Moster beeindruckend ins Deutsche übertragen."

Die Rheinpfalz, Susanne Schütz, 12.07.2014

"Rinnekangas beeindruckt mit der Schilderung einer jugendlichen Utopie."

Kölner Stadt-Anzeiger, Martin Oehlen, 04.07.2014

"Rinnekangas erzählt von einer schwebenden Zeit zwischen Verzauberung und Schrecken."

KulturSPIEGEL, Christoph Schröder, 01.07.2014

"Berauschend, dramatisch – ungeheuer lesenswert!"

RBB Radio Fritz, 24.09.2014