Nacht über Europa

ZUM 100. JAHRESTAG DES ERSTEN WELTKRIEGS

Am 1. August 1914 begann ein Krieg, der nicht nur das Antlitz Europas, sondern der Welt veränderte. Das Zeitalter der Extreme, des Gemetzels brach an. Der europäische Kosmopolitismus starb auf den Schlachtfeldern. Dieser erste totale Krieg schonte nichts und niemanden, alle Bürger der beteiligten Staaten, auch Künstler, Wissenschaftler und Intellektuelle, wurden zu Kombattanten. Der Historiker Ernst Piper hat sich intensiv mit den kulturgeschichtlichen Aspekten des Ersten Weltkriegs befasst und entfaltet ein großes geistiges Panorama dieser Zeit. Piper beschreibt die geistige Mobilmachung der Nationen, die Entwicklung des totalen Krieges, die Spaltung der Arbeiterbewegung, die Not der jüdischen Minderheiten und das unheilvolle Fortwirken des Krieges in Deutschland nach der Niederlage von 1918. Eindringlich zeigt er, wie sich das Kriegsgeschehen in Debatten, Literatur und Bildmedien spiegelt. Er stellt die politischen, geistigen und künstlerischen Akteure als Seismographen der tiefgreifenden Veränderungen vor, die die Welt erschütterten. So entsteht eine neue, eindringliche Erzählung des Ersten Weltkriegs, die aus der Flut der einschlägigen Literatur herausragt.

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Nacht über Europa - Ernst Piper
Nacht über Europa - Ernst Piper
  • Geschichte/Zeitgeschichte
  • Hardcover
  • gebunden mit Schutzumschlag
  • 592 Seiten
  • ISBN-13 9783549073735
  • Erschienen: 02.12.2013
  • Leseprobe
  • Leseprobe
  • 300 DPI
  • U4

Pressestimmen

"Glänzend geschrieben und spannend erzählt."

FAZ, Frank-Lothar Kroll, 05.08.2014

"... beeindruckt vor allem die Schilderung der kulturellen, und damit zusammenhängend, politischen Grundstimmung in Deutschland ..."

Thüringer Allgemeine, Thomas Borchert, 25.02.2014

"'Nacht über Europa' ist ein anregendes Buch über die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts."

Radio Schweizer Rundfunk und Fernsehen, SRF 2, Raphael Zehnder, 12.02.2014

"Ein nicht nur dank seiner Detailfülle beeindruckendes Buch."

Das Parlament, Helmut Stoltenberg, 23.12.2013

"Man lernt viel über geistige Mobilmachung in diesem facettenreichen Epochenbild."

Deutschlandradio Kultur, Edelgard Abenstein, 02.12.2013