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Propyläen Verlag
Die Angst des weißen Mannes

Die Angst des weißen Mannes
Ein Abgesang

464 Seiten, € 24,90 [D]
Erschienen: Oktober 2009


»Der letzte Welterklärer.« Der Spiegel
Die Wahl eines amerikanischen Präsidenten mit afrikanischen Wurzeln und pazifischer Heimat ist Sinnbild eines tiefgreifenden Wandels, der weit über die USA hinausweist. Der fünfhundertjährige Siegeszug des »weißen Mannes« ist Geschichte. Die ehemals koloniale Welt ist im Aufbruch begriffen - demographisch, wirtschaftlich, politisch. Dabei wendet sie sich vom Westen ab, sucht neue Leitbilder, besinnt sich auf eigene Stärken und Traditionen. Die Maßstäbe der Welt werden zurecht gerückt, die Verlierer von einst sind die Gewinner von morgen.

Mit dem ihm eigenen Gespür für welthistorische Veränderungen schildert Peter Scholl-Latour seine jüngsten Eindrücke aus Südostasien und Lateinamerika, den beiden dynamischsten Regionen des neuen Zeitalters. Eindrucksvoll gelingt es ihm, die aktuellen Konflikte und Umbrüche dieser Länder vor dem Hintergrund ihrer kolonialen Vergangenheit zu beleuchten. Mit profundem Wissen spürt er dem verblassenden Erbe der holländischen, portugiesischen oder spanischen Kolonisten nach, das zunehmend überlagert wird vom erwachenden Selbstbewusstsein der einstigen Kolonialvölker und vom wachsenden Einfluss der neuen Weltmacht China. Wer verstehen will, wie sich die Welt heute verändert, der findet hier dank der sechzigjährigen Erfahrung Peter Scholl-Latours als Chronist des Weltgeschehens und seiner beispiellosen Kenntnis der Länder dieser Erde verlässliche Auskunft.

Wenn sie Peter Scholl-Latour als Redner buchen möchten, kontaktieren Sie bitte die Econ Referenten-Agentur. Für alle weiteren Anfragen kontaktieren Sie bitte unser Veranstaltungsteam oder die Presseabteilung.

Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!
Pressestimmen:


»Unter den großen Ego-Monstern des deutschen Journalismus ist Peter Scholl-Latour das schillerndste - aber eben auch das klügste.«
Der Tagesspiegel, Denis Scheck, 20.12.2009


»Wer verstehen will, wie sich die Welt heute verändert, was Globalisierung wirklich heißt, und wer sich reiben will an provokanten Thesen, der findet hier verlässliche Auskünfte. Scholl-Latour ist ein guter Erzähler, er doziert nicht. Er schreibt bei aller Komplexität der Gegenstände einen verständlichen Stil, er ist einer, der wirklich noch die Welt erklärt, und er lässt uns sinnlich an seinem Wissen teilhaben.« 
Kulturradio / Salli Sallmann / 5.11.2009


»Der Titel ist fast ein Tabu-Bruch, denn die politische Korrektheit verbietet diesen Begriff wegen Rassismusverdachts. Aber an Mut hat es Scholl-Latour noch nie gefehlt, und seine jahrzehntelange Kenntnis über die Länder und Brennpunkte rund um den Erdball erlaubt ihm eigenständiges Denken.«
Krone bunt / 29.11.2009


»Bunte, höchst aufschlussreiche Erlebnis- und Erfahrungsbilder des intelligenten und unbestechlichen Reporters. Kein anderer kann Geschichte und Geschichten so unterhaltsam und lehrreich erzählen. Autobiographische Passagen, Rückblenden und Anekdoten lockern die Erlebnisbericht auf.«
FAZ / 21.12.2009


 »Es ist jene Mischung aus Reisereportagen, Hintergrundgesprächen mit den lokalen Politikern, Geistlichen, Militärs oder Geheimdienstleuten, Erinnerungen an frühere Berichterstattungen und einem ordentlichen Schuss Menschheitsgeschichte, mit denen er auch diesmal seine Leserschaft wieder zu fesseln versteht.«
Das Parlament / 28.12.2009
 

»Wie kein anderer vermag es Scholl-Latour, geschichtlichen Hintergrund, politische Analyse und Reportage-Elemente so zu verknüpfen, dass spannender Lesestoff entsteht.«
Märkische Allgemeine, Tim Tolsdorff, 8.12.2009