Ein Tag ist ein Jahr ist ein Leben
Rainer Werner Fassbinder
464 Seiten
22,99 [D]
Erschienen: 15.03.12
Die Biographie
gebunden mit Schutzumschlag
22,99 [D], 23,70 [A], sFr 32,50
ISBN-10: 3549074263
ISBN-13: 9783549074268
'Schlafen kann ich, wenn ich tot bin.' Rainer Werner Fassbinder

Rainer Werner Fassbinder gehört zu den Großen des deutschen Nachkriegsfilms. Rastlos schuf er zwischen 1969 und seinem frühen Tod 1982 als Regisseur, Produzent, Schauspieler und Drehbuchautor ein umfangreiches Werk von mehr als vierzig Kino- und Fernsehfilmen. Damit schrieb er Filmgeschichte und verschaffte dem deutschen Kino zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder internationale Geltung. Der erfahrene Biograph Jürgen Trimborn legt nun die erste unabhängige, gründlich recherchierte Biographie des legendären Filmemachers vor. Fassbinder lebte für den Film, verzehrte sich für sein Werk. Wie kein anderer war er der Seismograph deutscher Befindlichkeiten der sechziger und siebziger Jahre. Seien es die Auswüchse des »Wirtschaftswunders«, die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit oder der Terror der RAF– mit seinen Filmstoffen sprach er zielsicher die Ängste und Tabus der Deutschen an. Nicht zufällig polarisierte er sein Publikum, lösten seine Filme heftige Diskussionen aus. Bravourös gelingt es Trimborn, die Filmbesessenheit,aber auch die Zerrissenheit und Exzentrik Fassbinders einzufangen.
Pressestimmen:
"Voll Sympatie, aber mit gebotener Distanz zeichnet der Autor das Leben eines Getriebenen nach.'"
TV SPIELFILM , 01.05.2012
"Ein gutes, längst überfälliges Buch."
MÜNCHNER MERKUR , 25.05.2012
"Fassbinders Not der frühen Jahre hat Trimborn überzeugender dargestellt, als bisher an irgendeiner anderen Stelle zu lesen war."
DIE ZEIT, H.G. Pflaum, 06.06.2012
"Eine genaue, umfassend recherchierte und klug unparteiische Annäherung an den (...) Regisseur. Sehr lesenswert."
NÜRNBERGER ZEITUNG, Wolf Ebersberger, 09.06.2012
"Die erste unabhängige, sehr aufschlussreiche Biographie über Fassbinder."
WDR 4/5, Robert H. Bales, 05.06.2012
»Trimborn hat den Mythos gegen den Strich gebürstet und ihn gleichzeitig dem unverdienten Vergessen entrissen.«
SWR 2 Die Buchkritik , 08.06.2012