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Die gefühlte Moral

Die gefühlte Moral
Warum wir Gut und Böse unterscheiden können

320 Seiten, € 19,90 [D]
Erschienen: März 2008


Die neue Definition von Gut und Böse.
Jüngste Erkenntnisse der Neurobiologie bergen sozial Brisantes: Moralisches Handeln ist kein Produkt des Verstandes, sondern Teil der Evolution. Es gibt keine universelle Moral. Was aber ist dann die Grundlage unserer Werte?

Spätestens seit Freud wissen wir, dass das Unbewusste ein gewichtiges Wort mitredet. Die moderne Hirnforschung hat nun eine neue kopernikanische Wende eingeleitet: Alles, was wir tun und lassen, wird durch komplexe Prozesse im Gehirn entschieden, bevor es uns bewusst wird. Wir urteilen und handeln gefühlsmäßig. Der Verstand erläutert und rechtfertigt allenfalls nachträglich. In ständiger Wechselwirkung mit unserer biologischen Natur leitet uns die Kultur, in der wir leben – zum Guten oder Bösen. Was bedeutet das für unser Werte- und Rechtssystem? Anhand aktueller Studien beschreibt Frank Ochmann die neurobiologische Krise der Moral und ihre Bedeutung für Philosophie und Religion. Er zeigt, wie riskant es für eine Gesellschaft ist, wenn die moralisch bindenden Kräfte schwinden, und sagt, auf welche Grundlage wir unsere Werte stellen müssen, um dieser Gefahr zu entkommen.

Mehr unter www.die-gefuehlte-moral.de.
Pressestimmen:

»Ochmann veranschaulicht - sehr klar formuliert - auch die Gefahren, in die eine Gesellschaft gerät, wenn die moralisch bindenden Kräfte schwinden.«
SÜDWEST PRESSE / 09.05.08/st


»Sein Werk ist klar formuliert, das Thema herausfordernd.«
LEIPZIGER VOLKSZEITUNG / 09.05.08


»Nicht der Verstand, sondern Emotionen sind die wichtigste Lernhilfe beim Verinnerlichen von Normen: 'Es tut so gut, gut zu sein' - wie Forscher dieses Prinzip in Experimenten und Studien variieren, hat Unterhaltungs- und Erkenntniswert ...«
Der Spiegel


»... Den Fokus nicht auf das Gen, sondern die Seele gerichtet, nähert sich ein weiteres Buch der Frage, welche natürlichen Grundlagen unser moralisches Verhalten möglicherweise hat ... auch für Einsteiger gut zu lesen und anregend ...«
Die Zeit


» ... Frank Ochmann hat sich tief in die Forschungslage gedreht und gibt einen hervorragenden Überblick über den Erkenntnisstand, vor allem aus Sicht der Neuroethik. … Wer dieses Buch liest, lernt viel über Moral.«
Online-Magazin ChangeX vom 8.4.2008


» ... Frank Ochmann, Physiker, Theologe und Journalist, bemerkt in seiner gesellschaftskritischen Bestandsaufnahme über die „gefühlte Moral“, dass moralisch bindende Kräfte bedrohlich schwinden. Er geht der Frage nach, was Hirnforscher heute darüber wissen, bringt seine Leser zügig und intelligent auf den Erkenntnisstand und denkt darüber nach, was zu tun sei. Fest steht, dass nicht nur zuerst das Fressen und dann die Moral kommt, sondern auch: Zuerst das Gefühl, dann die Moral.  ... Zum Lesen empfohlen.«
Hamburger Abendblatt 


»... Wir haben im buchstäblichen Sinn ein Gefühl für gute Taten. Aber wie konnte sich daraus eine ganze Moral entwickeln?Der Journalist Frank Ochmann hat die zahlreichen neuen Erkenntnisse der Wissenschaft zusammengetragen und zeichnet ein beeindruckendes Bild von dem Ort, an dem sich Biologie und Moral begegnen.«
WDR 2, Radioquarks 


»Wie das menschliche Empfinden mit dem sozialen zusammenhängt, mit Einfühlung und Empathie, wie stark Emotionen in das moralische Urteilsvermögen hineinspielen und der Verstand eher im Nachhinein tätig wird, das zeigt Ochmann anschaulich auf, von der Sprache her gut verständlich, in der Sache anspruchsvoll.«
NEUE PRESSE / 31.05.08/Evelyn Beyer


»Um Gut's zu tun, braucht's keiner Überlegung' - ein Goethe-Wort, das wissenschaftlich durchaus haltbar zu sein scheint. Die moderne Hirnforschung beteiligt sich an der Suche nach Antworten auf wichtige philosophische und religiöse Fragen: Was ist die Grundlage unserer Werte? Ist moralisches Handeln ein Produkt des Verstandes oder der Evolution? Oder von beidem? Hirnforscher sagen: Die Kultur steht in ständiger Wechselwirkung mit unserer biologischen Natur, und so unterscheiden wir gefühlsmäßig Gut und Böse. Eine brisante These - und doch durch Ergebnisse neuer Studien nachvollziehbar. Der Theologe und Journalist Frank Ochmann hat sie zusammengetragen und erfrischend unpolemisch interpretiert. Herausgekommen ist ein höchst interessanter, gut verständlicher Blick auf den Stand der Forschung. Hier lernt man was.«
Deutschlandradio Kultur – „Lesart“ vom 22.6.2008


»Ochmann erweist sich als brillanter Analytiker, dem es gelingt, ein komplexes Thema in verständlicher Sprache zu behandeln. Sein Fazit ist so spannend wie brisant.«
STERN/ 16.10.08



STIMMEN ZUM BUCH:

»Frank Ochmann bietet einen fesselnden Blick auf die aktuelle
Forschungsdebatte und untersucht, klar und verständlich geschrieben,
die Beweise für eine Moral auf dem Fundament der
Biologie.«
Frans de Waal, Autor von Der Affe in uns


»Frank Ochmann führt die neuen Entdeckungen an der
Schnittstelle von Moral und Biologie zu einer durchdachten
Gesamtsicht zusammen.«
Antonio Damasio, Autor von Descartes Irrtum und Der Spinoza-Effekt


»lhr Buch hat mich sehr angenehm überrascht. Vor allem bin ich sehr angetan von der Ruhe, mit der Sie die Themen entvvickeln und der Tatsache, dass Sie nicht der Versuchung erlegen sind, die schnelle Schlagzeile zu finden ... Kurz, lhr Buch hebt sich wohltuend von der Vielzahl der Schnellschüsse ab, die sich sonst auf dem Markt befinden. Nur die Klappentexte nennen die aktuellen Reizworte (das muss wohl aus Verkaufsgründen so sein) und bereiten auf die inhaltliche Fülle nicht wirklich vor. Denn das Buch enthält sehr viel mehr als nur Moral, es ist eine sehr schöne und lehrreiche Wanderung durch viele relevante und aktuelle Gebiete der Psychologie, zwar mit einem klaren Ziel, aber eben auch mit offenen Augen für den Weg dorthin. Also, ich habe lhr Buch sehr gern und mit großem Gewinn gelesen!«
Prof. Hannelore Weber, Universität Greifswald


»Es macht richtig Freude, in Ihrem Buch zu lesen. Wir könnten im deutschen Sprachraum sehr gut mehr Leute wie Sie gebrauchen, Menschen, die ein schwieriges Wissenschaftsthema so packend und anschaulich machen können.«
Ernst Fehr, Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich
 

»... Ich finde es interessant, wie Ihre Darstellung, die mit den neuesten Erkenntnissen der Neurobiologie ... beginnt, am Ende bei Putnams Konzeption sozialen Kapitals 'landet' ... Dieser Bogen ist nicht nur eine Stärke Ihrer Darstellung, die natur- und sozialwissenschaftliche Forschung gekonnt verbindet, sondern auch eine Botschaft an die Politik: Die Neurobiologie enthebt uns nicht der Notwendigkeit, über gemeinsame Werte nachzudenken, zu diskutieren - und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. ... vielen Dank für Ihr anregungsreiches, informiertes und informatives Buch!«
Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


»Das Gute an dem Buch ist, dass wir die neuen sozio- und neurobiologischen Forschungsergebnisse und -experimente anschaulich präsentiert bekommen und somit umfassend informiert werden.«
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE/ 05.08.08/ Detlef Horster